
Jahresprogramm 2025
Übersicht der Veranstaltungen, die das MZN im Jahr 2025 eigenständig und in Kooperation ausrichtet
Klimagerechtigkeit – Asháninka in München | 13. Mai 2025

© MZN / NordSuedForum München
Delegierte der Asháninka zu Gast in München - Vorträge mit Diskussion
Eine Veranstaltung des MZN in Zusammenarbeit mit dem Zertifikatsprogramm el mundo – Nachhaltigkeit in Lehre und Studium, dem Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München und dem zivilgesellschaftlichen Netzwerk Nord Süd Forum München e.V.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Berichte der beiden Asháninka-Vertreterinnen und -Vertreter, Yanet Velasco und Melqui Huamán, zu Gemeinschaft und indigenen Projekten, um den genannten Problemen zu begegnen, zu Bildung, nachhaltiger Entwicklung, Frauenförderung und zu „buen vivir“.
Frau Prof. Anna Meiser vom Institut für Interkulturelle Kommunikation der LMU wird die Veranstaltung mit einem Fachvortrag eröffnen.
Weitere Informationen zum
Programm auf der Veranstaltungsseite
Organisation:
Dr. Katrin Geneuss,
Prof. Dr. Ralf Ludwig
Zur Planung der Abendveranstaltung mit anschließendem Get together ist eine Anmeldung bis zum 12.05.25 erwünscht.
MZN-Gondel beim Europa*Rad | 11. Mai 2025

© MZN, Antony
Kooperationsveranstaltung
Am Sonntag, den 11. Mai 2025 dreht sich von 14-18 Uhr das Umadum Riesenrad im Münchner Werksviertel Mitte wieder unter dem Motto Europa*Rad.
Auf Einladung des Centrums für angewandte Politikforschung beteiligt sich das MZN mit der Gestaltung einer eigenen Gondel zum Thema Stadtentwicklung an der Schnittstelle von Europa und Nachhaltigkeit. Damit werden sowohl große als auch kleine Gäste angesprochen.
Organisation: Prof. Dr. Henrike Rau, Eva Feldmann-Wojtachnia
Weitere Informationen auf der
Veranstaltungsseite
Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch der Veranstaltung und kommen gerne mit Ihnen in der MZN-Gondel ins Gespräch!
Fachtagung Ökologische Weltbilder | 17.-18. Januar 2025

© MZN / LS Christliche Sozialethik (Uni Augsburg)
Kooperationsveranstaltung
Interdisziplinäre Tagung in Kooperation mit der Universität Augsburg
Die Tagung thematisiert den Gehalt und die Bedeutung „ökologischer Weltbilder“. Dazu werden Vorstellungen zu Mensch-Gesellschaft-Natur-Beziehungen, die zu einem Schema geronnen sind und eine i.w.S. anschauliche Gesamtgestalt gewonnen haben und den Umweltdiskurs besonders prägen, differenziert aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Methodisch verschränkt die Fachtagung zwei Perspektiven, nämlich wie Weltbilder das Verhältnis zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen vorstellen, dadurch Selbstverständlichkeiten schaffen, Orientierung und Halt geben und Grenzen des Denk-, Sag- und Machbaren errichten sowie umgekehrt wie gegebene sozioökologische Konstellationen und technische Entwicklungen die Ansicht der Welt prägen.
Beteiligte:
Prof. Dr. Jochen Ostheimer (Uni Augsburg),
Prof. Dr. Markus Vogt,
Dr. Ivo Frankenreiter
Veranstaltungsort: Universität Augsburg, Wissenschaftszentrum Umwelt, Raum U101
Die gegenwärtigen, multiplen sozioökologischen Krisen verlangen nicht nur ein politisches Umsteuern, sondern geben auch Anlass, über die Art und Weise nachzudenken, wie überhaupt die Welt gesehen wird. Um dieses Thema näher zu beleuchten, fand auf Initiative von Jochen Ostheimer, Professor für Christliche Sozialethik an der Universität Augsburg und assoziiertes Mitglied im MZN, vom 17. bis 18. Januar 2025 eine Fachtagung zu ökologischen Weltbildern statt. Profilierte Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler diskutierten gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Umweltethik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg zentrale Themenfelder und Ansätze des ökologischen Diskurses unter der Perspektive, wie sie jeweils zur Konstitution eines Weltbilds beitragen. Die Beiträge umfassten verschiedene Bestimmungen des Verhältnisses von Mensch und Welt sowie Mensch und Tier, Überlegungen zu ontologischen Denkformen hinsichtlich der Prozesshaftigkeit und Werthaltigkeit der Natur, Reflexionen auf die Rolle von Materialität und Technik in bestehenden Weltbildern oder Analysen naturbezogener Spiritualität. Ungeachtet der Vielfalt der Ausgangspunkte und der inhaltlichen Bandbreite der Beiträge zeigte sich ein weitgehender Konsens, dass ein ökologisches Weltbild ein normativ ausgerichtetes, ein verantwortliches Weltbild sein muss.
Eugen-Biser-Lectures | WiSe 24/25

Kooperationsveranstaltung
"Auf der Suche nach Zukunft: Ökologie, Gesellschaft, Religion" – Interdisziplinäre Ringvorlesung zur ökosozialen Transformation im WiSe 24/25
Freitags 14-16 Uhr c.t., Hörsaal D 209 (LMU Hauptgebäude)
Klimakrise, Artensterben und Anthropozentrismus stellen unsere Zukunft radikal in Frage. Ohnmachtsgefühle und Resignation machen sich zusehends breit. Drängender denn je stellt sich die Frage: Was hoffen wir für die Zukunft angesichts dieser Überlebensfrage der Menschheit? Der notwendige gesellschaftliche Aufbruch verlangt einen evidenzbasierten Bewusstseins- und Strukturwandel, der neue Vorzeichen setzt: Was bedeuten eigentlich Lebensqualität, Fortschritt und Wohlstand, wenn die Natur zum entscheidenden Knappheitsfaktor wird? Wie lässt sich die Lücke vom Umweltwissen zum Umwelthandeln überwinden? Wie können wir Schritte zur Klimagerechtigkeit umsetzen? Welche Aufgaben haben Religion(en) und religiöse Bildung gerade jetzt? Mit der Ringvorlesung 'Auf der Suche nach Zukunft: Ökologie, Gesellschaft und Religion’ wollen wir Potentiale von Religion, Ethik und Zivilgesellschaft für eine ökosoziale Transformation im interdisziplinären Diskurs ausloten.
Übersicht über die Einzeltermine
Organisation: Prof. Dr. Markus Vogt (LMU), Prof. Dr. Elisabeth Naurath (Uni Augsburg)
Beteiligte MZN-Mitglieder: Prof. Dr. Ralf Ludwig, Prof. Dr. Henrike Rau

© UnterrichtsMitschau
Die Vorträge der Ringvorlesung "Auf der Suche nach Zukunft: Ökologie, Gesellschaft, Religion" wurden von der UnterrichtsMitschau der LMU aufgezeichnet und stehen allen Interessierten zum Nachhören zur Verfügung.
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