Für Studieninteressierte
Informationen zu Studieninhalten und Bewerbung
Informationen zu Studieninhalten und Bewerbung
Schulpsychologie versteht sich als angewandte Psychologie im Kontext Schule. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind Expertinnen und Experten für die Gesetzmäßigkeiten des Verhaltens, Erlebens und Lernens von heranwachsenden Menschen sowie sozialer Prozesse in Gruppen und Organisationen. Der Studiengang vermittelt theoretisches Wissen in den psychologischen Grundlagenfächern und eine gründliche Ausbildung in den empirischen Forschungsmethoden der Psychologie. Zudem werden Kompetenzen im Anwendungskontext Schule, insbesondere diagnostische Techniken, Gesprächsführung oder der Mediation gelehrt. Begleitend zum Studium geben Praktika einen ersten Eindruck in die konkreten Berufsfelder. Schulpsychologie kann für verschiedene Schularten studiert werden (Grund-, Mittel-, Realschule, Gymnasium, Sonderpädagogik, Berufliche Schulen).
Schulpsychologie kann als Unterrichtsfach, also „vertieft“ oder „grundständig“, oder als Erweiterungsfach, also als zusätzliches Fach, studiert werden. Außerdem kann Schulpsychologie als Erweiterungsfach nachträglich nach einem Lehramtsexamen oder auch im Rahmen des Studiums der Beruflichen Bildung an der Technischen Universität München studiert werden.
Schulpsychologinnen und Schulpsychologen arbeiten typischerweise an Schulen und Schulberatungsstellen. Näheres zum Berufsprofil finden Sie auf der Seite des Landesverband Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen e.V..
Informieren Sie sich im ersten Schritt immer über den Studiengangfinder der LMU. Wenn Sie dort das Schlagwort "Schulpsychologie" eingeben, finden Sie alle relevanten Informationen zum Studiengang Schulpsychologie, wie unter anderem zu möglichen Fächer- und Lehramtskombinationen, zum Umfang oder Informationen zur Bewerbung.
Für Studierende des Lehramts der beruflichen Bildung der TUM gelten zum Teil andere Informationen. Sie finden zugeschnittene Informationen auf den Seiten der TUM School of Education)
Das Münchner Zentrum für Lehrerbildung (MZL)) stellt für jede Schulart für Schulpsychologie Steckbriefe bereit - einfach in die Suchleiste „Schulpsychologie“ eingeben.
Hier finden Sie eine schematische Übersicht (PDF, 437 KB) über die unterschiedlichen Optionen, Schulpsychologie zu studieren (alle Angaben ohne Gewähr).
Im Modulhandbuch (folgt) sind die einzelnen Module genauer beschrieben.
Hier finden Sie die Studienpläne für das vertiefte Studium und das Erweiterungsstudium. Diese geben auch einen Überblick, wann Klausuren angeboten werden.
Unterstützung zur Studiengangsentscheidung finden Sie beim MZL.
Berücksichtigen Sie bitte, dass fast alle Veranstaltungen nur in Präsenz angeboten werden, manche finden im Block statt.
Um ganze Tage für das Studium verwenden zu können, ist es hilfreich, Anrechnungsstunden bei Schule und Ministerium zu beantragen. Hilfreich ist auch eine flexible Stundenplangestaltung durch die Schule.
Unser Studienplan Schulpsychologie enthält Empfehlungen. Sie können sich Ihren Stundenplan aber ganz frei einteilen und an Ihre schulischen Verpflichtungen anpassen.
Einige Module erstrecken sich über zwei Semester. Sofern die Prüfung eine Klausur ist, findet diese dann jeweils am Ende des Moduls statt, weshalb sich eine vorausschauende Planung empfiehlt. Dabei kann Ihnen dieser exemplarische Stundenplan (PDF, 442 KB) helfen.
Die Chancen, im Zweitstudium (nachträgliche Erweiterung) einen Platz zu erhalten, sind relativ gering, da in der Vorabquote Zweitstudium max. 4 Prozent der Studienplätze vergeben werden. Das Zulassungssystem für das Zweitstudium ist hier erläutert. Beachten Sie vor allem das unten auf der Seite verlinkte PDF.
Zentrale Anlaufstelle und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Münchner Zentrums für Lehrerbildung (MZL)
Die meisten Plätze stehen für das 1. Semester zur Verfügung. In den höheren Semestern werden kaum Plätze frei, auf die ein Nachrücken möglich ist.
Daher wird in der Regel empfohlen, dass Sie sich auf das 1. Semester bewerben. Informieren Sie sich dazu auch bei der Zentralen Studienberatung. Eine Anerkennung vorheriger Leistungen kann dann innerhalb des ersten Semesters erfolgen.
Eine zulassungsfreie Bewerbung ist möglich, sofern Vorleistungen im Umfang von 8 Fachsemestern (für Gymnasium) bzw. von 6 Fachsemester (für die anderen Schularten) vorliegen.
Leistungen, die in einem vorherigen Studium erworben wurden, können für das Studium der Schulpsychologie anerkannt werden, wenn sie im Wesentlichen äquivalent sind. Die Anerkennung muss innerhalb des ersten Semesters erfolgen.
Folgende Unterlagen schicken Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben an Dr. Barbara Rößer:
(1) Alle relevanten Leistungsnachweise in Form eines beglaubigten Notentranskripts. Die Beglaubigung kann "klassisch" mit Stempel und Unterschrift sein, oder eine elektronische Beglaubigung mit Prüfziffer, die man im Internet verifizieren kann. Ohne eine dieser beiden Beglaubigungen kann keine Anerkennung vorgenommen werden!
(2) Die Modulbeschreibungen Ihrer bisherigen Leistungen (markiert oder mit Seitenangabe). Falls es kein Modulhandbuch gibt, schicken Sie bitte eine offizielle Aufstellung und Beschreibung der Inhalte der jeweiligen Lehrveranstaltungen.
(3) Eine tabellarische Gegenüberstellung der erbrachten Modulleistungen und der Schulpsychologie-Module, die anerkannt werden sollen.
(4) Die beiden vorausgefüllten Formulare „Anerkennung von Prüfungsleistungen“ und „Anrechnung von Studienzeiten“. Auf den Seiten des Prüfungsamts der Geistes- und Sozialwissenschaften (PAGS) finden Sie unter "A bis Z" außerdem weitere Informationen zur Anerkennung.
So füllen Sie die Tabelle des Anerkennungsformulars aus:
Spalte 1: Modulnummer Schulpsychologie LMU
Spalte 2: ECTS Schulpsychologie LMU
Spalte 3: Die Note aus Ihrem vorherigem Studium tragen Sie NICHT ein.
Spalte 4: Modulbezeichnung Schulpsychologie LMU
Es können nur vollständig absolvierte Module anerkannt werden. Führen Sie in der Mail dennoch auch weitere absolvierte Kurse auf.
Besonderheit für die Anrechnung der Abschlussarbeit als Zulassungsarbeit:
Eine Abschlussarbeit kann als Zulassungsarbeit anerkannt werden, wenn die Arbeit einen schulpsychologischen Bezug hat und den sehr offen gehaltenen Kriterien nach der LPO I § 29 entspricht.
Prozedere: Wenden Sie sich an eine Prüfende oder einen Prüfenden, um zunächst zu klären, ob die Arbeit anerkannt werden kann. Reichen Sie die Arbeit zur Examensanmeldung wie beschrieben ein.